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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
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plare, wie es schon in Deutschland ein Beispiel giebt, und wie eS im Vergleich der Auf-lagen zu Zoo.ooo Exemplare in England bei einer doppelten Bevölkerung in Deutsch-land nicht viel ist, so stellt sich folgendes Verhältniß heraus:

l) Satz und Stereotype . 208a

'Z) Honorar und Holzstiche breifach belohnt, oder los Thlr. pro Bogen . li,2Z2

Redaktion und Verwaltung sooo

Z) Druck und Papier lly,yz<z

Mabbat der Buchhändler.ooa

Ueberschuß . 15,7hg

Total 120000

Hier übersteigt der Gewinn der Verlags - Unternehmer schon den Gewinn allerandern bekannten, bloß mit Geldmitteln betriebenen, Geschäfts, wenn gleich die Beloh-nung der Autoren, der Zeichner und Holzstecher weit höher als bis jetzt irgend geschehenangesetzt wird. Wenn nun der Verleger, wie man schon Beispiele gesehen hat. kaumein Viertel der hier veranschlagten Summen für die geistige Arbeit des Blattes aus-legt, so ist sein Gewinn zwar bedeutend höher, die Arbeit muß aber auch durch Ver-nachlässigung der bessern Talente bedeutend schlechter werden, und demnach darf esnicht wundern, wenn Blätter die durch großen Erfolg immer weiter steigen sollten,hingegen bald wieder sinken, und durch andere verdrängt werden, welche schönere Ver-sprechungen machen, aber ebenfalls nicht mit der Aufrichtigkeit begonnen werden, daßdurch öffentliche Festsetzung eines mit dem Erfolgs steigenden Honorars, dem zahlendenPublikum eine mit der Masse der Beiträge immer zunehmende Verbesserung des In-halts zusichert wird.

Der Preis für das Publikum ist hier zu 2 Thaler jährlich für » halbe oder 2ganzen Bogen wöchentlich angenommen worden, während die meisten bisherigen PfennigBlätter 2 Thlr. für einen Bogen wöchentlich genommen haben. Dieser Preis ist mit-hin für große Auflagen und zur allgemeinsten Verbreitung viel zu hoch. Das wäreer aber nicht wenn die Zahl der Abnehmer statt 20,000 nur 1000 betrüge. Es würdesich dann ergeben.

1) Satz und Stereotype 20S0

2) Redaktion und Honorar wie oben

Z) Druck und Papier

Rabbat der Buchhändler . z^o

yysfl

Einnahme von looo Abonnenten 2000

Zuschuß 7YSt>

Woraus zu ersehen, daß cS bei einer Auflage von iooo Exemplare nicht möglichist, die zu einer guten Redaktion und Ausstattung mit Holzschnitten erforderlichenKosten zu verwenden, und dieses Ziel hingegen bei großen Auflagen zum Vortheil desPublikums und der Unternehmer erreicht werden kann, so wie es erreicht werdenmuß, wenn die Pfennig-Auflage fortbestehen soll. Da einzelne Spekulanten gewöhnlichnicht mit derselben Ausdauer und mit so großen Mitteln, wie eine Gesellschaft, einvorgesetztes Ziel verfolgen, so werden wahrscheinlich auch in Deutschland die PfennigS-Auflagen erst dann zu der Höhe und Gemeinnützigkeit, wie in England, und i»Frankreich steigen, wenn das Beispiel der englischen --Gesellschaft zur Verbreitung ge-meinnütziger Kcnntniss'" bei uns nachgeahmt werden wird.