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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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tcnden typographischen Kosten durch Auswahl und Verschiedenheit der Schrift, womitdies- Aufsätze gedruckt werden, nicht anders bezahlt machen könnte, als durch eine un-geheure Auflage, diese aber den Betrug sogleich verrathen würde. Ein Fälscher darfauch niemals Rechnung darauf machen, viele gleiche Exemplare zwar nicht an dem-selben Orte, aber an verschiedene» Orten zu verausgaben, denn keine Papiermünzewird von einem Unbekannten ohne Prüfung deren Echtheit angenommen; und diesePrüfung ist sehr leicht, indem jene große encyklopädische Auflage sich als Pfennizsblattoder Konversaitions-Lexikon in den Händen des Publikum befindet, und jedes StückPapiermünze dieselbe Auflage mit einer Seite dieses Buches seyn muß. Das Exem-plare jener Pfennigs-Auflage selbst von einem Fälscher als Münze benutzt werdenkönnten, ist dadurch absolut unmöglich, daß das zur Münze gebräuchliche Papier vonjener Auflage durchaus verschieden ist, und daß die Blätter der Auflage von beidenSeiten mit Text versehen sind, während die Münze solchen nur auf der Rückseiteallein hat.

Bei dem ungeheuren Vorrathe des menschlichen Wissens und dem unaufhörlichenFortschreiten würde diese Auflage gewiß mit jeder Vermehrung der Münze gleichenSchritt halten können. Es würde allmählig alles Wissenswerthe durchgegangen werden,und da die Pfennig-Auflagen schon die Bestimmung haben, gemeinnützige Kenntnissezu verbreiten, so würde dieser Zweck noch mehr erreicht Die Sparer pflegen selbstgerne eine sich immer gleiche Münze wiederholt zu zählen; durch diese Verschiedenheiterhalten sie die beste Gelegenheit, sich durch jedes Stück Geld von einem nützliche!?Gegenstände zu unterrichten.

Man hat in England die Bemerkung gemacht, daß auf zehn Fälscher n«m anMetall und nur einer an Papiermünze dieses Verbrechen versucht.

Das Papierfälschen muß denn, wenn alle Papiere gleich sind, schon zehnmal schwe-rer seyn, als die Nachahmung der Metallmünze. Wie selten oder wie unmöglich wirddann die Fälschung der Papiere bei unübersteigbaren Hindernissen seyn!

Man hat sich jetzt bloß damit beschäftigt, Mittel zur Entdeckung der falschen Pa-piere zu finden; diese hindern aber nicht, daß viele falsche Papiers schon ihren Zweckerreicht haben, bevor man daran denkt, die Echtheit des Papiers zu prüfen. DieMittel aber, Fälschung zu verhüten, sind wichtiger, als die, wodurch sie entdeckt wer-den kann. Verhüten können nur solche Kennzeichen, wodurch eine Verdoppelung derMünze augenblicklich auffallen muß, und sofort ist dann auch die Unterscheidung derfalschen von der echten sehr leicht.

VI!?. Unternehmungen von Eisenbahnen und Dampfwagen.

Es wird allgemein angenommen, daß die Produktion eines Landes nur dann einenwirklichen Wohlstand begründet, wenn ein mit den gewerblichen und landwirthschaft-lichen Erzeugnissen im Verhältniß stehender Handelsverkehr möglich ist. Da nun vonallen Fortschritten, welche die Vereinigung der Wissenschenschaften und der Gewerbe,in der neuern Zeit, hervorgebracht haben, keiner so geeignet ist, den Austausch derProdukte zu erleichtern, als die allen Verkehr beflügelnde Anwendung der Dampf-kraft auf den Transport von Waaren und Menschen, so kann diese Erfindung als ei»mächtiger Hebel des allgemeinen Wohlstandes betrachtet werden.

Die Fortschaffung mittelst einer Kraft, die keine Lebensmitrel verzehrt, und denProdukten eines Landes, die jetzt nur einen beschränkten Absatz hat, alle Märkte er-

«) Aus der Schrift „Abhandlung über Eisenbahnen und Dampftransporte hin.sichtlich des Nutzens, der Ausführbarkeit und der Schwierigkeiten dieser Unternehmungen, nebsteiner Denkschrift an den hohen Bundestag über eine Deutsche Eisenbahn - und Dampfwagen-Verbindung, von I. W. Schmitz, Leipzig bei A. Fest. ISZ4. li; Sgr.)

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