< 4 3
Als Aufmunterung für dasjenige, was die-ser Chemiker schon bis dahin geleistet hatte,Wurde ihm in einer allerhöchsten Cabinetsordrevom 7. Dec. 1799, mit VorbehalL von der ihmbereits verheissenen grofsen Belohnung bei er-wiinfchlem Erfolge der jetzigen Fortsetzungdieser Zuckerfabrikation, vorläufig eine sehransehnliche Besoldung 1 ’estgeseLzt.
Zn der Zeit halte er 5 ooo Zentner Rübenangeschafft, und im akademischen Laboralorioein zu den Versuchen brauchbares Lokal einge-richtet. Da die bisherigen Arbeiten einen gün-stigen Erfolg hoffen Hessen, wurde ihm der auf-munternde Befehl eriheilt , diesen Vorrath denWinter hindurch auf königl. Kosten zu verar-beiten. So wurde die Sache des Parliculiers dieAngelegenheit der Regierung.
Diese königl. Begünstigungen waren der Er-folg des Berichts der Commission, die den Auf-trag erhalten hatte, den Gang des Prozessesund den Erfolg desselben zu untersuchen.
Kurz nachher erliefs das Preufs. Ministeriumzwei Publicanda. Das erste erschien im Jahr1799 und gab Anweisungen zum Anbau derje-nigen Gattung der Runkelrüben, die sich zurZuckerfabrikation am meisten eignete. Das an-dre vom a 4 . Jan. 1800 erlheilt eine Anweisung,wie hei der Syrup-Zucker-und Brandweinfabri-kation zu verfahren ist.
So wohlmeinend auch die Absichten derPreufs. Regierung waren, so machte sie dochdie unangenehme Erfahrung, dafs selbst die
deut-