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gegen ihn Massen« schon (am 1. October) ins Mnttathal ein. DaSGefecht begann mit Tagesanbruch. Die Russen, verzweiflungsvoll,stürzten mit Uebermacht gegen ihren Feind; trieben ihn durch dieThalschlucht zurück. Im Gedränge über die schmale steinerne Mutta-blücke daselbst fiel eine Menge der Menschen und Nesse in denAbgrund des Bergstroms. Die Russen entfalteten ihre Streitkräftenun ausserhalb der Bergschlucht. Die Franzosen wichen vor derUebermacht kämpfend und langsam zurück gegen Schwytz. Ich be-fand mich daselbst. Durch meinen Secretär benachrichtigt, der vomDorfe Brunnen zurückkam, daß Lecourbe mit seinen Bataillonenüber den Urnersee angelangt sey, ritt ich zum Schlachtfeld, demGeneral Massen« die frohe Botschaft selbst zu überbringen. EineMenge verwundeter Franzosen und Russen zu Fuß oder auf Kar-ren kam mir entgegen und versperrte fast den Weg. Auffallendwar, wie die nordischen Krieger bei jedem Schritt laut ächzten,während die französischen Soldaten bluttriefend scherzten und lachten.Ueber die Wiesen von Ibach aber strömte mir in wilder Flucht undVerwirrung eine der französischen Halbbrigaden entgegen. Viele derSoldaten hatten Gewehre und Habersäcke von sich geworfen. Schonstanden die Russen nur noch eine halbe Wegstunde vom FleckenSchwytz entfernt, und Suwarvw mogte hoffen, sich hier durch-zuschlagen. Aber plözlich änderte die Scene. Lecourbe war, rechtsvom Dorfe B r u n nen, längs Bergen und Wäldern, gegen denEingang des Muttathals geeilt. Die Russen nun ihrerseits be-droht, ihren einzigen Rückweg zu verlieren, gaben den Sieg auf,und flüchteten mit unglaublicher Unordnung, Fußvolk und Reitereiwild durch einander, der Thalschlucht zu, wie ein Bienenschwarmseinem Korbe.
Indessen war schon ein Theil von Suwarows Heer über denPragel ins Klönthal gestiegen. Hier, längs den Ufern des an-muthigen Sees, ward mit Molitors Bataillonen nicht minderblutig gestritten, als bei Schwytz. Die Franzosen ließen von denBerghalden Felsmassen in die russischen Schlachthaufen zerschmet-ternd niederfahren, mußten endlich aber der anschwellenden Mengeihrer Feinde weichen. So kam Suwarcw folgendes Tags in Glarusan. Ihm folgten langsam seine ermüdeten Truppen über das Ge-birg. Drei Tage verweilte er hier; aber jeder Tag brachte einTressen. Es schien sein Vorsaz, sich längs dem Wallcnsee gegenden Rhein durchzuschlagen, um in Bünden oder Schwaben Ver-bindung mit den Trümmern des korsakowischen Heers zu finden.Er drängte Molitors Brigaden mit Ungestüm zurück bis Näfels.