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gehabt, den Suwarvw durch die Popen verkünden ließ, als er durchVorstellungen des Thalammanns Meyer von Andermatt zum Er-barmen gegen das küuye und unglückliche Hochthal bewogen wor-den war.

Noch immer im Begriff, über Schwytz nach Zürich zu gehenund sich mit Korsakow zu vereinigen, wollte er über den Wald-stattersee. Aber Lecourbe in seinen Verschauzungen hatte alle Schissean sich gezogen. Unkundig der Geographie hoffte der russische Heer-fuhrer längs dem Seeufer einen Weg, wenn auch nur einen Fuß-weg, nach Schwytz betreten zu können, aber erblickte die steilabgerissenen Berge, deren Felsen senkrecht aus der Wasserstächeemporsteigen.

So blieb ihm nichts, als durch Bürglen, den GeburtsortWilhelm Tells, mit seinen Truppen noch einmahl die höchsten Alpenund Berggrathe zu überklettern, um durchs Muttathal nachSchwytz zu dringen. Der Zug in den unwegsamsten Verggegendenüber die uakten Felsen und Grathe des Kinzingkulms dauertevierzehn Stunden. Erzwungene Wegweiser mußten voran. Wegeund Stege fehlen, wo bisher nur einzelne Hirten und Gemsjägerin den kurzen Sommermonden umherirrten. Zum Erstaunen dereinsamen Bewohner des Muttathals (am 33. September) splc. derenge Schlund des Visilochs, der kaum für seinen Waldstromimmer Raum genug hat, ein ganzes Kriegsheer in ihre Wiesenund Dörfer aus.

Von Suwarows Zug schon durch Lecourbe uuterrichtel, warMassen« indessen persönlich mit einigen Brigaden nach Schwytz ge-eilt, ihm den Weg zu verrammeln. Als einige russische Abtheilungender Vorhut aus dem Muttathal spähend über die Alpen desPragels und Klönthals nach Glarus niederftiegen, um dortVerbindung mit Korsakows Heer zu suchen, wurden sie vom Ge-neral Molitor zurückgejagt; und Suwarow erfuhr nun erst vonihnen die gänzliche Niederlage der russischen Armee in der Schlachtvon Zürich. Nichts glich seiner Verlegenheit. Getrennt izt vonItalien durch die höchsten Gebirge, abgeschnitten von jeder Ver-bindung, umringt von Felsen und Feinden, eingesperrt in einschmales, vier Stunden langes Thal, sah er sein Heer durch An-strengungen und Entbehrungen ermattet. Viele seiner Soldatenwaren beim Zug über den Kinzigkulm von Hunger und Elend um-gekommen; fast alle Pferde und Lastthiere ohne Hufen; viele in dieAbgründe hinuntergestürzt.

Noch wankte er unentschlossen, wohin sich wenden, da drang