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1 (1836)
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gen der Gemeinde, in der sie Wohnung haben, blos ihre staats-bürgerlichen Rechte aus, von denen Schweizer andrer Kantone,oder Ausländer gänzlich ausgeschlossen sind.

Die Stadt Luzern zählte im I. 1833 nur 33l) stimmfähigeOrtsbürger, aber 833 Gemeindsbürger. In ältern Zeiten wardas Verhältniß anders; die Stadt daher volkreicher, gewerbiger,reicher und mächtiger. Sie konnte ihr Gebiet durch Ankäufe undEroberungen vergrößern. Damals sprach die ganze Vürgergemeindein öffentlichen Angelegenheiten mit. Nach und nach, seit Anfangdes XV. Jahrhunderts, beschränkte man unmerklich diese demo-kratische Freiheit; brachte nur geringfügige Dinge vor die Gemeinde;verminderte die Anzahl der Mitglieder in dem großen und kleinenRath der Republik; erlaubte endlich nur eigentlichen Stadt- oderOrtsbürgern, Glieder desselben zu werden; schloß sogar zuletzt dieMehrheit der Ortsbürger davon ans, und verwandelte Genuß undRecht der Herrschaft über Stadt und Land allmählig in eine ArtErbgut weniger angesehenen Familien, welche sich, bei Erledigungeiner Stelle, die Besetzung derselben ans ihrer Mitte vorbehielten.So ward die Aristokratie oder vielmehr Oligarchie vollendet. Imallgemeinen Untergang der alten Staatssormen durch französischeRevolnzionirung der Schweiz, und durch die Vermittlungsakte desfranzösischen ersten Cousuls im I. 1893 ging auch die luzernischeOligarchie unter. Obschon aber Napoleon, in seiner Vermittlung,der Stadt bedeutende Vortheile gestattet hatte, genügte diesden Patriziern nicht. Auch sie, wie andre in andern Schweizer-städten, versuchten im I. 1814 ihre Wiederherstellung, die abernicht länger, als die Furcht des Volks vor Einmischungen derbekannten "heiligen Allianz" der großen Mächte dauerte. Mit demJahr 1839 verschwand diese Furcht; und mit ihr die verjüngteAristokratie wieder.

In Luzern herrscht, neben mäßigem Wohlstand, weit mehrwissenschaftliche Bildung, mehr Kunstsinn, als in andern katho-lischen Hauptorten der Schweiz; und unter den Einwohnern einfreundlicher, geselliger, frohsinniger Ton, den selbst der düstrePartheigeist während der bürgerlichen Unruhen nur ans kurze Zeitverstimmen konnte. Es scheint dieser leichte Sinn, diese Lebesecligkeitist ein Erbstück der Vorwelt, und dann wahrlich ein beneidens-würdiges. Jede Jahrszeit bringt neue Feste und neue Gelegenheitender Freude. Ja, was vielleicht in keiner andern Stadt der Fallist, feiert man in Luzern, statt des Andenkens großer Helden,das Fest eines fröhlichen Mannes, der die Kunst verstand, ein