Erstes Kapitel.
Von den Störungen, welehe von den Excentrici-tälen und der Neigung unabhängig sind.
§. 150.
Fast keine Aufgabe hat den Astronomen grössere Schwierig-keiten entgegengeslellt, als die Entwickelung der Störungen,welche der Mond durch die Sonne erleidet. Der Grundhiervon ist hauptsächlich die Grösse der störenden Kraft,die bis zum 89slen Theile der Hauptkraft, welche den Mondnach der Erde zieht, amvachsen kann (§. 103.). Ungleichgeringer sind die störenden Kräfte, welche die Planeten aufeinander ausüben, im Vergleich zu den Kräften, welche sieum die Sonne zu kreisen nöthigen. Obgleich daher das imVorigen angewendete Verfahren, um die Mondsslörungen zuberechnen, für die wirkliche Ausführung, wo eine die Be-obachtungen befriedigende Genauigkeit erzielt werden soll,keineswegs das geeignetste ist und nur deshalb befolgtwurde, w r eil es am leichtesten verständlich war, so wirddoch dasselbe Verfahren bei den Störungen der Planeten,wenigstens der älteren, deren Excentricitäten und Neigungendurchschnittlich nur gering sind, fast vollkommen Genügeleisten und uns alle von der elliptischen Bewegung wahr-nehmbaren kleinen Abweichungen leicht finden lassen, —mit Ausnahme einiger wenigen, zu deren Erforschung einetiefer gehende Bechnung nöthig ist.
§. 151.
Auch bei der Theorie der Planeten werden uns die dreifür das Problem der drei Körper in §. 95. gefundenen Grund-formeln
Muehius, Mccli. (1. IJiuim.
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