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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
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Zweiter Abschnitt. Viertes Kapitel.

düng auf die Bewegung der Himmelskörper leidet, und dasswir bei Berechnung der Bahnen ihrer Mittelpunkte, wie bis-her , so auch fernerhin die Dimensionen dieser Körper ganzunberücksichtigt lassen können.

Allerdings zeigen einige derselben eine kleine Abwei-chung von der Kugelgestalt. Der Einfluss dieser Abweichungauf die Bewegung der von ihnen angezogenen Körper istaber bei ihren grossen Entfernungen von einander so gering,dass er jeder Beobachtung entgehen muss mit Ausnahmeder noch wahrnehmbaren Störungen, welche die abgeplatteteGestalt Jupiters in den Bewegungen seiner Trabanten her-vorbringt, und mit Ausnahme des kleinen Einflusses der Ab-plattung der Erde auf die Bewegung des Mondes.

§. 72.

Die Kraft, mit welcher ein Himmelskörper einen andernKörper anzieht, ist nach vorigem §. umgekehrt dem Quadrateder Entfernung des andern vom Mittelpunkte des erstemproportional, und dieses nicht bloss bei grösseren Ent-fernungen, sondern auch dann noch, wenn beide Körper biszur Berührung einander nahe sind. Es wird hiernach vonbesonderem Interesse für uns sein, aus der Kraft, mit wel-cher die Erde den um sie laufenden Mond anzieht, die An-ziehungskraft der Erde auf Körper in der Nähe ihrer Ober-fläche zu berechnen, indem die Wirkungen der letztem Kraftsich unmittelbar beobachten lassen.

Bedeutet a die mittlere Entfernung des Mondes von derErde und n seine mittlere Bewegung, so ist die Kraft, mitwelcher der Mond in der Entfernung a nach der als ruhendgedachten Erde hingelrieben wird, oder der doppelte Raum(§. 10.), um welchen der Mond in der ersten Zeiteinheitgegen die Erde fällt, = nna\ es ist der Werth von T in§. 55. für r a. Nun ist (§. 66.)

i

a - = 60,296 Halbmessern des Erdäquatorssin 57 1 5 1

= 60,296 X 19 630638 paris. Kuss,