Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
260
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4>nal häufeln läßt, so wird der Boden dein Ein-flüsse der Atmosphäre beständig ausgesetzt, wodurches möglich wird, daß er auS dieser so viel Luftsaurean sich ziehen kann, daß er das Abschaffen derBrache erträgt.

Nur scheint mir dieses System eine Schwierig-keit zuhaben, die aber blos ortlich ist. In derSchweiz ist der Boden sehr zum Grastragen geneigt,und trägt sehr edele Gräser. Man findet dieses inallen hoch liegenden Gegenden, und daher ist in allender ursprüngliche Ackerbau: Dreischwirth sch a st.Man läßt den Boden nemlich mehrere Jahre zu Vieh-weiden liegen, und pflügt ihn dann wieder zur Saat.Dieses hat r) den Vortheil, daß er in den Jahren,in denen er Weide ist, keine Bestellungskosten verur-sacht. 2) Daß der Boden dasjenige trägt, was eram liebsten tragt, die erste Regel alles Acker-baus, wenn nemlich das Lieblingserzeugniß desBodens bedeutenden Werth hat. 3) Durch dieNasenrinde, womit er beim Dreischliegen überzogenwird, entsteht beim Umpflüge» eine große Mengenatürlicher Dungmittel, die in einer Gegend, diearm an Dünger ist, einen um so großer» Werth