Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
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Viertes Jahr. Zwischen dem und 20 Sep-tember wird daS Kleestück 12 Zoll eingepflügt, undnun werde» wieder Halmfrüchte, als Kern undWaizcn hinein gcsaet. Hafer wird fast gar nichtgebaut. Die Pferde werden mit Klee und mit inDampf gekochten Kartoffel» gefüttert.

Im fünften Jahre wird dann das Land wiedergedüngt, und behackre Früchte, als Kartoffeln,Runkelrüben u. f. w. hinein gefetzt, und der Frucht-wechsel fangt wieder von vorne an.

Man sieht hieraus, daß Herr Fellenberg keineBrache hat, und daß er nie zweimal Halmfrüchteaufeinander folgen laßt, sondern jedesmal mit einerPflanze wechselt, die mit den Halmfruchten nichtverwandt ist, z. B. mit Klee, Rapsaamen, Kar-toffeln.

Die behackten Fruchte verfüttert er alle, umviel Vieh zu halten und viel Dünger zu machen,weil er ohne dieses brachen müßte. Dann bringter durch daS tiefe Pflügen jedesmal frische Erde andie Oberflache, in der die Kartoffel» und der Kleebekanntlich sehr gut gedeihe». Indem er die Kar-toffeln drei Fuß von einander setzt, und sie Z bis