Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
258
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Im ersten Jahre wird gedüngt und tief ge-pflügt auf iL Zoll. Man pflanzt Kartoffeln, Run.kelrüben, Bohnen und Rapsaamcn. Alles dieseswird in Reihen gepflanzt und oft gehäufelt, wozusie die kleine Pferdehacke und den Häufelpflug ge-brauchen.

Im zweiten Jahre werden in diese MorgenHalmfrüchte, als Dünkel, Korn, Waizen u. s. w.gcsäet, und etwa 10 Zoll tief gepflügt. Weil derDünger jetzt schon ein Jahr in der Erde gewesen;so hat er feine Hitze verloren und die Früchte legensich nicht. Dieses Legen der Früchte scheint hierhäufig zu seyn. Vielleicht wurden sie sich wenigerlegen, wenn sie Kalk zum Düngen gebrauchenkönnten, wodurch bekanntlich der Halm stärker wird.Allein da der Kalk fehlt, so düngt man nur mit GipS.

Drittes Jahr. I» die fi3 Morgen Halmfrüchtedes vorigen JahrS ist zugleich Klee gesäet worden,und sie bleiben nun Kleestücke. Man schneidet denKlee in einem Jahre bis 5mal. Nach jedemSchnitte wird er mit Mistwasser überfahren. Auchwird er im Monat Mai einmal, wenn er oderZ Zoll hoch ist, gegipst.