Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
104
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loch

suchten sich besonders gut und wohlklingend auszu-drücken, und zu zeigen, daß man auch i» den Hoch-thälern so feine Lebensart kenne als in Trins oderFlinis im Hause des -Vlastrul.

Der ?Aasti'oI war ein gut unterrichteter Mann,der gerne von seinem Vaterlande und seiner Ver-sassung erzählte. Er sagte: >,Wir sind arm, abervergnügt. Unser Reichthum besteht in Hornvieh.Im Kriege haben wir viel verloren, und dieses un-tergräbt den Wohlstand des Armen auf lange Zeit.Auch hatten wir sonst viele Vortheile von Oestreich,daS sich mit den Gcbirgsvölkcr», die den Stamm-sitzen seines Hauses so nahe wohnten, immer be-freundete. Dieses fällt jetzt weg. Wir hattendie Russen hier, als sie im größten Elende vor denFranzosen über die Alpen flohen, und hier bei Flimsdurch das Martinsloch kamen. Wir können unsnicht über sie beschweren, leben mußten sie frei-lich, aber sie hielten Mannszucht."

Er zeigte unS auf einem großen Kalkfelsen einenVorsprung, auf dem eine Matte liegt, die von allenSeiten unzugänglich ist. Nur durch ein Loch unFelsen kann sie Mit Hülfe einer Leiter bestiegen