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geschrieben worden? — Will man fragen, ob derWeg wegen Lauwinen gefährlich sey, so fragt maneben so wie vor aoc>c> Jahren: Di 1a via maln,änrclaäa äs Davinas? — Die Sprache hat einenausserordentlichen Wohlklang wegen der vielen Vo-kalen. Von Trins begleitete uns der Landammann— der Vorsteher der Gemeine — der sie sehr schönsprach. Da er sah, daß mir die Sprache Freudemachte, so zog er die jungen Älplerinnen, die zurKirche gingen, ins Gespräch, und ich wundertemich, wie wohlklingend die Sprache in diesenhohen Thälern Graubündtens ist, besonders wennman sie mit der vergleicht, die die Schweizerinnenin der deutschen Schweiz sprechen. — Auch war dieUnterhaltung lebhafter, leichter, fröhlicher, alsman es in der deutschen Schweiz gewohnt ist. Sosehr wirkt die Sprache aufs Volk — oder entwickeltsich eine fröhliche Sprache auch nur unter einemfröhlichen Volke'l Der Landammann war gegendie Mädchen verbindlich, aber mit einer gewisse»Würde, da er Landammann war. Die Mädchenfühlten sich geehrt durch die Unterhaltung mit demHerrn IVIa-üwal) so heißt ein Amman», und sie