In diesem engen Fclscnthale fließt die heißeQuelle, welche jährlich so viele Kranken in diesemerkwürdige Gegend zieht.— Da das Thal so engeist, daß nirgend ein Haus konnte gebaut werden,so mußten vorher die Felsen weggesprengt werden,um Platz fürs Badchaus zu finden. Dieses faßt4 bis Zoo Menschen, liegt aber so tief im Thale,daß den größten Theil des Jahrs die Sonne nichthinschcint, und selbst in den längsten Sommertagengeht sie des Morgens erst nach 10 Uhr auf, unddes Nachmittags um Z Uhr auch schon wieder un-ter. Die Kranken , welche nicht gehen können,werden von Ragaz in Sesseln hierhin getragen.Die Lage in den? tiefen-Felsenabgrundc, die Nähedes wild brausenden Tamin, und der Mangel anSonnenlicht, geben diesem Badehause einen eige-nen kalten fremden Karakter.
Die Quelle ?st eine Viertelstunde vom Badehause,in der engen Felsenschlucht, aus der der Taminkommt. Sie wurde in? i2ten Jahrhundert ent-deckt. Ein Jäger kam im Winter auf der Jagd indie Nahe der Schlucht, in der unten der Taminbraust. Er sah, daß Dämpfe aufstiegen, und daß