Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
81
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Flamme auf die Hausee, und der halbe Flecken

brannte ab.

Das Ziel unserer Reise war das Bad von Pfef-fers im tiefen Taminthale. Dieses dunkle roman-tische Thal öffnet sich zu Ragaz, ins Rheinthal.Es ist so enge und von so steilen Felsenwanden ein-geschlossen , die oft an 1000 Fuß hoch sind, daßgar kein Weg in dasselbe hinein führt. Wir muß-ten den ander» Morgen anderthalb Stunden bergansteigen, um nach dem Dorfe Valenz zu kommen,von wo ein schmaler Fußpfad unten ins Thal führt. Wir harten die Nacht ein heftiges Gewitter ge.habt, alle Felsenbäche waren angeschwollen, unddie Brücken abgerissen. Die Luft war frisch undsehr klar, unser Weg führte immer am AbHangedcS wilden Taminthales hin, in dessen schwar-zen Schlunde unten der Fluß brauste. Unser Führerzeigte uns eine Stelle, wo im letzten Kriege zwei Fran-zosen den looci Fußhohen Felsen berabstürzten. Siewollten Vieh von einer Alp wegtreibe», werdenverjagt, und laufen nach der unrechten Seite aufden jähen Felsenabhang, und stürzen hinunter-

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