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der Schnee in der Nähe geschmolzen war. SeineGefährten ließen ihn an Stricken hinab, und erfand unten tief zwischen den Felsen die warmeQuelle in den Tamin fließen. Die Quelle kommtaus einer Hohle/ dieß. Fuss breit und 2ß Fuß langist. Bis ins a6te Jahrhundert haben die Krankenin dieser Höhle gebadet; sie blieben 7 Tage und 7Nächte im Wasser, in dem sie aßen und schliefen,da das Heraussteigen so beschwerlich war. Später-hin baute man kleine Badehauser zwischen die Fel-sen, allein diese wurden jedeS Jahr von den Hinab-sturzenden Massen und Geröllen beschädigt oderweggerissen. Im December des Jahrs 1628/ alsder Tamin sehr klein war, durchwadete der damaligeBademeister, Johann Reisch, den ganzen Tamin-schlund, und rieth das Badehalls an der Stelle zubauen, wo der Schlund sich öffnet, und das Was-ser durch Röhren hieher zu leiten. Der damalige Abtdes Klosters PfefferS, welchem dieses Bad gehört,ließ 16Z0 die erste Badehütten hinbauen, bis end-lich im Anfange des iLtcn Jahrhunderts der Platzdurch Sprengen weiter- gemacht / und das jetzigegroße Badehaus gebaut wurde. In seiner Bauart
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