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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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mit ihm Bnbbage erklärt den Vorgang dieser Phänomene ganzschlicht aus einer Magnetisirung durch Verthciluug, durch welche dieMagnetnadel auf die unter ihr befindliche Mctallscheibe wirkt, undzu Folge welcher die zunächst liegenden Punkte derselben eine der derNadel entgegengesetzte Polarität, die weiter liegenden die gleichna-mige erhalten, und womit sie durch Rückwirkung die darüber schwin-gende Nadel festzuhalten streben (§. 62.); wobei unentschieden bleibt,ob dieser durch Vcrtheilnng hervorgerufene Magnetismus durch einenkleinen Antheil von regulinischem Eisen, der dein Kupfer und denübrigen zn den Versuchen augewandten Metallen beigemischt ist,(H. 54.") oder nur durch eine gewisse derjenigen des Eisens ähn-liche Beschaffenheit in der Aggregaten der kleinsten Thcile (inulämils«)der Metalle bedingt wird. Eine Beobachtung Barlow's, nach wel-cher eine gehämmerte Kupfcrplatte für jene magnetische Einwirkung

eine über einer horizontal gelegten Eisplatte schwebend ausgehängte Mag-netnadel bei einer Entfernung zwischen beiden von 2 t Linien nach KUOscillatione» ihre Schwingungen von 53° bis auf 43° verminderte, undals die Nadel der Eisfläche bis zu dem Abstände von ^ Linie genähertwurde, schon nach 26 Oscillatione». Seck eck zählte 116 Schwingun-gen, bevor die über einer Marmorplattc hängende Nadel von 45° wei-ten Oscillatione» bis zu 10° weiten herunter kam, was gegen die Schwin-gungen, die eine Nadel über einem Holzringe vollendet, einen Ausschlagvon 29 giebt. Ucbrigcns wird nicht allein die Zahl der horizontalenSchwingungen einer Nadel, durch die unter ihr liegenden Stoffe in Uc-bereinstimmung mit obigen Gesetzen und bei ungestörter Gleichzeitigkeitder Schwingungen, auf eine geringere reducirt, sondern auch die der ver-tikalen pcndelartigcn Schwingungen derselben. Ein 4z" langesMagnetstäbchen, das an einem seidne» Faden unter einer 22!" hohe,,Glasglocke hing, machte über einer horizontal liegenden Marmorplattc,von der beide Pole des Magnetes 2^" entfernt waren, in der Zeit von71 Sek. 55 Tert. 1UU Pendelschlägc in der Ebene des magnetischen Ae-quators, wobei das Stäbchen immer im Meridiane gerichtet blieb. Alses dagegen über drei runden 10" im Durchmesser haltenden Kupfcrplattcn,die zusammen 6j'" dick waren, und zwischen zwei senkrecht stehenden Ku-pfermassen von 25 " Fläche und 8"^ Dicke suspendirt wurde, so daßseine Pole von den Kupfermassen überall nur 2z" entfernt sich bestanden,vollendete es in 72 Sek. 1 Tert. auch nur 100 Pendelschläge, wobei esindessen schon nach 150 Schwingungen zur Ruhe gelangte, während esüber dem Marmor erst nach 900 Schwingungen zu ruhen schien.