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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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tisirt (H. 64. ?) oder astatisch ist. (§. 75.) Bildet die Scheibe keineununtcrbrochcnc Masse, ist sie z. B. sternförmig ausgeschnitten oderist sie nur aus diese Art durchbrochen, so wird der Einfluß derselbenauf die Nadel schwächer; so wie er wieder in seiner vorigen Stärkehervortritt, wenn mau die Integrität der verstümmelten Scheibe durchAusfüllen der Lücken (selbst mit einem andern Metalle) oder durchZusammenlöthcn der Einschnitte wieder herstellt, ^nnnl. «I. Lli.et. <1. j'Ii. 1'. 28. i>. 325.

Arago wurde zu seiner Entdeckung durch die mehr zufällig ge-machte Beobachtung geführt, daß eine in einem kupfernen Ringe auf-gestellte Deklinations - Nadel, die er ans dem magnetischen Gleich-gewichte schob, viel kleinere Schwingungsweiten (Amplituden) zeigteund ihre Schwingungen weit schneller beendigte, als eine in einemhölzernen Ringe (oder außerhalb eines Ringes in freier Luft) auf-gehängte, indem im ersten Falle die Nadel, wenn sie um 96° ausihrer Ruhclinie entfernt und dann sich selbst überlassen wurde (ohneübrigens an der Gleichzeitigkeit der Schwingungen, dem Jsochro-niömuS, eine Störung zu erfahren), nur 33 Schwingungen machte,um zur Amplitude von 16° zurückzukommen, während die in demhölzernen Ringe aufgestellte erst nach 45 Schwingungen von dersel-ben Dauer aus der Schwingungsweite von 96° bis zu der von 16°überging. Als Arago diese Erscheinung weiter verfolgte, fand er,daß diese hemmende Einwirkung dcS Kupfers aus die Schwinguugeneiner Magnetnadel mit Vermehrung seiner Masse zunahm, und beieiner Scheibe noch stärker sich äußerte, als bei einem Ringe; daß siebei der Anwendung von einem Stabe hingegen nur dann erfolgte,wenn dieser in der Richtung der ruhenden Nadel lag; daß sie fernerum so stärker wurde, je stärker der Magnetismus der Nadel selbstwar, und daß sie endlich sich in um so schwächeren Grade zeigte, jeweiter die Nadel von dem Kupfer entfernt wurde"). Seebeck und

-) Arago stellte die von Nobili und Bacelli später widerlegte, aberdurch die Angaben Scebcck's neuerdings bestätigte Behauptung auf,daß auch alle andern nicht metallischen Körper, selbst schlechte Leiter, alsGlas, Marmor, Holz, Harz, Pappe (im trockenen wie im feuchten Zu-stande) und selbst Wasser denselben coörcirendcn Einfluß, wie Metalle,auf die Schwingungen der Nadel ausübten. Er beobachtete z. B., wie