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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sich empfänglicher zeigte, als eine ausgeglühte, scheint für die ersteAnnahme zusprechen. Es last sich anö dieser Vorstellung Serbeck'sund Babbagc'S leicht erklären, warum die Magnetnadel, wenndie Metallschcibe gedreht wird, dieser Bewegung nachfolgt, undwarum diese Bewegung der Nadel über einer Scheibe von weichemEisen (welches für die Annahme einer magnetischen Vcrthcilung mehrdisponirt ist tz. 64.") rascher vor sich geht, als über einer Scheibevon andern Metallen, selbst von Stahl oder von dem sonst so mag-netisch gestimmten Kupfer (§. 76.); warum ferner Scheiben (da diesevon der ganzen Länge der Nadel magnetisch erregt werden) hemmen-der auf die Schwingungen der Nadel in Arago'S Fundamcntalvcr-suchc wirken, als Ringe (welche nur von den Endspitzcn der Nadelmagnetisirt werden und deßhalb auch nur auf diese wieder festhal-tend zurückwirken) und im magnetischen Meridiane darunter gelegteStäbe oder Scheiben, deren Durchmesser kleiner ist als die Längen-achse der Nadel, und die daher nur von der Mitte derselben (demmagnetischen Jndiffcrenzpunktc nahe) affieirt werden; warum die Hem-mung der Nadel und die Drehung derselben mit Vermehrung derPlatten, oder mit der Dicke der einzelnen Platte (jedoch nur bis zueiner gewissen, durch die magnetische Stärke der Nadel bestimmten,Gränze) zunimmt, nicht aber, wenn die Ausdehnung der Plattenüber die Länge der Nadel sich hinaus erstreckt (da der, über den vonder schwingenden Nadel beschriebenen KreiSumfang, hervorragende Thcilder erstem von der magnetischen Kraft nicht erreicht wird und alsoohne Einfluß bleibt); warum die Hemmung und Ablenkung der Na-del dagegen mit Verminderung der Mctallmasse (durch Ausschneidender Platte) abnimmt; und warum endlich die Wirkungen um so stär-ker ausfallen, je stärker die magnetische Kraft der Nadel ist, und umso schwächer, je weiter die Nadel von dem Metalle entfernt ist unddadurch an ihrer Einwirkung auf dieses verhindert wird.

Eben so ansprechend werden die Arago'schcn Versuche, sowohldie verminderten Schwingungen der Nadel über einer ruhenden, alsauch die Ablenkung und Rotation derselben über einer rotircndenMetallschcibe, von Faraday aus den Gesetzen der Jnduktions-Elek-tricität erläutert, da nach diesen kein Zweifel mehr obwaltet, daßdie magnetische Kraft ihren Einfluß auch auf solche Stoffe nicht ver-weigert, welche sonst für keine magnetische Einwirkung disponibel