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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sonders Barlow unterzog, ergab sich, daß nicht allein Kupfer, son-dern auch andere vvllkommnc ElektrieitätS-Leiter, vorzugsweise Ei-sen, Stahl, Silber, Zinn, Blei, Antimon, WiSmuth,Quecksilber, Gold und Kohle, dieselbe Erscheinung geben,Eisen und Stahl sogar in einem noch stärkcrn Grade, als Ku-pfer,- daß aber Zink diese Fähigkeit unter den Metallen am schwäch-sten besitzt. Wenn statt des Papieres, Holzes oder Glases die Ba-sis der Glasglocke mit Eisenblech bedeckt wird, so äußert die Rota-tion der Scheibe nicht den geringsten Einfluß auf die Ruhe der Mag-netnadel. Die Bewegung der letztem ist außerdem um so schneller,je schneller die Scheibe unter ihr gedreht wird, je näher sich beidean einander befinden und je größer die Blasse der letztern ist; aucherfolgt sie leichter, wenn die Nadel bis zu ihrer Sättigung magnc-

bci hinlänglich starker magnetischer Kraft doch gegen den Magnetismusder Erde möglichst indifferent ist, und daher schon durch mäßige Rota-tionen der Scheibe dem Einflüsse des letztern entzogen werden kannalso einer «statischen oder ncutralisirten. (Z. 75.) Besser noch, als diesesoll sich, nach Böttger, eine Nadel dazu eignen, die an ihren beidenEnden gleichnamige Polarität hat, an beiden entweder Nord- oder Süd-Polarität. Man giebt ihr diese entweder durch momentanes Anlegen derMitte der Nadel an den einen Pol eines sehr kräftigen, nicht unterSO Pfund ziehenden Magneten, oder, da durch dieses Verfahren die Po-larität an beiden Enden nicht immer gleichmäßig stark wird, besser da-durch, daß man sie durch de» elektrischen Strom an beiden Enden egalsüd - oder nordpolarisch macht. Eine solche gleichnamig magnetisirte Na-del soll noch durch mäßig schnelle Rotationen der Kupftrscheibe mit fort-gerissen werden, wo die der Einwirkung des Erdmagnetismus nicht sehrunterworfenen astatischcn Nadeln ihre Stellung der Ruhe nicht leicht ver-lassen. Die Bereitung derselben hält aber schwer. Dem Verfasser we-nigstens gelang es nicht, von vier Nadeln einer einzigen mittelst einesstarken hufeisenförmigen Elektromagnctcs (dessen Schenkel 7" lang und1" stark waren) an beiden Endspitzen die zur Bedingung gemachte gleich-mäßig starke Süd- oder Nordpolarität zu geben. Durch den elektrischenStrom crtheilt man einer Nadel an den Enden gleiche Polarität, wennman sie quer über eine platte Spirale (wie Fig. 27.) legt, ohne daß siejedoch diese berührt und die Elektricität hindurch führt. Beide Endender Nadel bekommen dadurch den nämlichen Pol, und die entsprechendenPole nehmen ihren Stand in der Mitte der Nadel, wie dieß beistehendeFigur angiebt st-.