Druckschrift 
Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
Seite
291
Einzelbild herunterladen
 

291

düngen mit dcn metallenen Scheibchen tvird die indueirtc Elcktricität,in einem mit der Stärke dcö Hufeisenmagnets und der Zahl derDrahtumwindnngcn dcö Ankers im Verhältnis; stehenden Grade, indas Quecksilber, das hier bloS als gut leitende Flüssigkeit dient, fort-geführt und dadurch, das; bei der Drehung des Ankers, sobald einEinschnittet (Fig. 51. e) der Scheibchen aus dem Quecksilber heraus-gehoben wird, auch der elektrische Strom (bei jeder Rotation zweiMal) unterbrochen wird, ein elektrischer Funke über der Queck-silbcrfläche hcrvorgclockt. Um diesen sehen zu können, ist der DeckeldeS Kästchens l) oben mit Glas verschlossen, und damit bei dem Ge-brauche der Maschine kein Quecksilber ans dem Kästchen nach außendringe, an dem Argcntanstift, da wo er in das Kästchen eingeht, einekleine Scheibe von Wallrohzahn angebracht, die sich an eine auf dieseStelle des Kästchens angeleimte Scheibe von seinem Leder anschmiegt.Die erste Scheibe ist in der Figur 51.» und I) bemerkbar. An bei-den Seiten dcö QuccksilberbchältcrS 0 sind metallene Haken einge-setzt, von denen der diesseitige i (Fig. 51.Ii) in das Quecksilber derlinken, der jenseitige s in das der rechten Kammer desselben hinein-reicht. In diese Haken werden die beidenSchltcßungsdrähte »und»,welche aus dicken geflochtenen Goldschnüren bestehen, und an denäußern Enden zu besonder;; (physiologischen) Zwecken mit star-ken kupfernen (massiven oder hohlen) Cylindern versehen werden, ein-gehängt. Um bei der Handhabung dieser Schnüre die Maschinenicht zu bewegen, sind sie auf jeder Seite um ein kleines Sänlchenvon Ebenholz geschlungen, von denen in der Zeichnung nur das vor-dere zs (Fig. 51.») sichtbar ist. Die Funkcnströme zeigen sich,wenn die Maschine schnell gedreht wird, mit solcher Licht-Intensität,daß das Auge den Glanz derselben kaum erträgt; und in gleichemVerhältnisse stellen sich auch die übrigen, physiologischen undchemischen Wirkungen derselben energisch dar. Wenn die Poledcö MagnclS durch Aufsetzen eines Ankers von weichem Eisen, u inder Figur 51.», mit einander verbunden werden, so äußert sich dieWirkung des Apparates in schwächer;;; Grade was sich aush. 64. ohne Schwierigkeit erklären läßt.

Einen zu dcn meisten magnet-clcktrischen Versuchen anwendbarenund seiner Einfachheit wegen empfchlungswerthen Apparat, durchdcn mittelst eines dreifachen Magnets von 14 Pfd. Tragkraft sebr

19'