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lichten viereckigen Platte von ganz weichem Eisen vü (F.51.?ni.Ii),an welcher zwei kurze massive Cvlinder l> >1, die an ihren Qucrflächen
telste Lamelle (oder drei derselben in der Mitte) schnabclar-tig vor den übrige» mit ihren Polen hervorragen läßt, dieWirkung derselben zu unterstützen; indem man von der Idee auszu-gehen scheint, daß hierdurch, wie bei der Armirung natürlicher Magnete,die magnetische Kraft sämtlicher Lamellen auf eine kleinere Fläche concen-trirt und dadurch in ihrer Aeußerung verstärkt werde; (Z. 57.) — alleindie Erfahrung lehrt das Gcgcntheil, und, daß das Maximum derZiehkraft zusammengesetzter Magnete nur dann erreichtwird, wenn alle Lam cl lcn. di ese lb c Lä n g e haben und mitihren Polflächen in Einer Ebene liegen. Der Verfasser kenntselbst unter mehrern guten Rotations - Maschinen, an denen die einzelnenMagnete nach dieser Manier geordnet sind, eine in den Hände» einesDilettanten, welche nur aus fünf gleich lange» magnetischen Lamellenbesteht, die aber fast von derselben Stärke ist, wie die oben beschriebenemit 7 Lamellen — ohne daß die Wirksamkeit derselben etwa durch einegrößere Zahl von Drahtwindungen oder sonst vollkommnerc Einrichtungbedingt wird. I)r. Böttger, der sich seit Jahren mit der Anfertigungstarker Stahlmagnete bemühte, spricht (in Pogg. Ann. 184l>, Nro. 5.)dieser Erfahrung das Wort, indem er hinzufügt, daß, wenn dergleichenzusammengesetzte Magnete benutzt werden sollen, der anzusetzende Anker soabgeschlissen werden müsse, daß er in allen Punkten an den Polflächender einzelne» Magnete recht innig anschließt; und macht bei dieser Ge-legenheit auf zwei andere wichtige Umstände, die auf die Ziehkraft zusam-mengesetzter Magnete influiren, aufmerksam. Der eine betrifft die Stärkeder einzelnen Lamelle». Magnete aus vielen dünnen, höchstens 2 Par.Linien starken, Lamellen sollen wirksamer seyn, als Magnete mitnur wenigen aber dicken Lagen; und zwar aus dem Grunde, weil dünneLamellen sich besser und gleichmäßiger Härten lassen und deßhalb einen stär-kern und dauernderen Magnetismus annehme», als dickere, welche zugleichdas Unangenehme haben, daß sie beim Härten sich sehr leicht verziehe».Der zweite Punkt gilt der gegenseitigen Berührung der ein-zelnen Lamellen des zusammengesetzten Stahlmagnetcs. Er tadeltdie hergebrachte Meinung, nach welcher die einzelnen Lamellen sich in allenPunkten ihrer Oberflächen genau berühren und sich gegenseitig decken sol-len, und will, um des größten Effektes gewiß zu seyn, die einzelnenLagen durch dazwischen gelegtes Wachspapier absichtlichvon einander gctrennt wisscn. Von der Wichtigkeit dieser Ver-