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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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Publikum bekannten Reisenden "), in mehrern groseu Städten Deutsch-lands gezeigt wurde, dessen Einrichtung aber außerdem von ver-schiedenen Mechanikern balo auf diese, bald ans jene Art verändertwenden ist. Figur 51, n und 5, geben eine Ansicht dcS Apparatesim Anfriß und von vbcu nach der möglichst vereinfachten Aiwrdnung,nach welcher ihn der HofmcchaniknS Bogenhard (in Weimar) fer-tigt^). ist ein horizontal liegendes starkes magnetisches Maga-zin in Hufeisenform, das anS sieben, 12 Z. langen und vcrhältniß-mäßig breiten, fein polirtcn Stahlmagnetcn bestebt, welche mir dengleichnamigen Polen über einander geschichtet sind, durch drei Schrau-ben nun in ihrer Lage fest gehalten werden und auf zwei hölzernenFußen 15 (Fig. 51.n) ruhen, welche ans dem hölzernen GestelleKZ errichtet sind. Die mittelste Lamelle ist stärker als die übrigen,und ragt nebst zwei benachbarten Lamellen mit ihren Polcnden schna-bclartig vor den andern vor Der Anker besteht ans einer läng-

'') Aus einer Nachricht in Hufcland's Journ. d. pr. Heilkunde, Bd. 80,St. t, S. 80 ist ersichtlich, daß Prof. Keil schon im Jahre 1897 imBesitze des Geheimnisses, starke kunstliche Magnete zu fertigen, war, unddaß er dieses gegen Erlegung einer entsprechenden Entschädigung den das-selbe Wünschenden mittheilte. Den sehr kräftigen maznet-elektrischenRotations-Apparat desselben hatte der Verfasser, während seines Aufent-haltes in Weimar im Jahre 1839, Gelegenheit zu sehen, wo derselbe aucheinige andere feine elektro-magnctische nach eigner Angabc gefertigte Ap-parate mit sich führte.

Die hier beschriebene Rotations-Maschinc ist die stärkste unter denen, welchebis jetzt der genannte Künstler gearbeitet hat und welche zu prüfen derVerfasser Veranlassung hatte. Seine Einrichtung läßt nichts zu wünschenübrig. Er kostet gegen 100 Thlr. ein Preis, der bei der Genauigkeitund Feinheit, mit der alle Theile des Instrumentes gefertigt sind, und beidem anständigen und eleganten Aeußern desselben, das in der Zeichnungnicht wiedergegeben werden konnte, sehr gering erscheinen muß. Zu ebenso billigen Preisen und mit derselben Sachkennlniß werden in dem Atelierdes Hrn. Bogenhard auch alle andern in das Gebier der Expcrimen-tal-Physik einschlagenden Apparate geliefert. Einer Empfehlung verdienenhier besonders noch ihrer starken Ziehkraft willen dessen Elektromagncte(mit Robcrt'schcr Zinkcisenkette).

Man glaubt gewöhnlich, durch die Einrichtung, daß man an den zu mag-net-clektrischcn Maschinen genommenen magnetischen Batterie» die mit-

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