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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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Erregungen, deren Erscheinungen gewöhnlich wenn auch (wieanS dem Folgenden begreiflich werden wird) sehr uncigentlich >-unter dem Namen des RvtationS-MagnetiSmuS zusammenge-faßt werden, und die in H. 160 u. ff. einer nähern Betrachtungübergeben werden sollen.

§. 67-

Die Magnetnadel. Vierarmige Magnetnadeln. An-wendung der Magnetnadel als Galvanometer.

Eine sehr gebräuchliche Art von künstlichen Magneten ist dieMagnetnadel oder der Comp. Der Nutzen derselben ist be-kannt. Die beste Art besteht in einem dünnen 3 bis 26 Z. langenglasharten Stahlstäbchcn, das die Form eines Parallclepipcdum mitspitzig abgeschliffenen Enden hat, und durch Streichen magnetisirtworden ist. Weniger gut sind Stahlstifte von der Gestalt eines Pfeilsoder mit einer Lilie an der nördlichen Spitze, da durch dergleichenhervorragende Theilc und Verzierungen leicht mehr als zwei Pole ander Nadel entstehen, durch deren Lage die Direktion derselben vonNord nach Süd gestört wird. Damit die Nadel möglichste Freiheitin der Bewegung habe, ist sie in ihrem Schwerpunkte entweder (nachBcnnct) an dem seinen angedrehten Faden eines Scidcnwurms odereiner Spinne ausgehängt, oder sie ruht wagerccht aus einer feinen(unten aus Messing, oben aus Stahl bestehenden) scharfen Spitze,auf welche sie mit ihrer Mitte gesetzt wird, wo in ihre Durchbohrungein kleines Hütchen von Messing, mit der Höhlung nach unten ge-kehrt, oder noch besser damit die feine Stahlspitzc sich nicht in dasHütchen einbohre und das freie Spiel der Nadel hindere, ein miteiner ähnlichen Vertiefung versehener harter Stein, ein sogenanntesAchathütchen, eingedrückt ist. Die Spitze, der Gnomon genannt,auf der die Nadel schwebt, ist in dem Mittelpunkte einer unter ihrin einer horizontalen Ebene verzeichneten Wind- oder Schiffcrroseeingeschlagen, d. h. in der Mitte eines Sternes, dessen gleich langeSpitzen sich in der um diese gezogenen Kreislinie endigen, diese rneine nach der Bestimmung deö Compasseö verschiedene Anzahl gleicherTheile thcilcn, und durch ihre Richtung die Lage der Wcltgegcndcnoder der Windstriche (Rhumbcn) anzeigen. Diejenige Spitze desSternes, welche den Nordpunkt des Himmels angeben soll, ist durch

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