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unermüdlichen Forschungen mehrerer der gelehrtesten Physiker uusersJahrhunderts hat sich herausgestellt, daß der Magnetismus auch inBeziehung zu den Processen der El ck trici tät und höchstwahrschein-lich auch dcS LichtcS steht, und daß durch Gegenwirkung der diesenbeiden strahlenden Potenzen zu Grunde liegend gedachten Stoffe mitder (wie es den Anschein hat, nicht allein im Eisen, Kobalt undNickel, sondern in allen übrigen Körpern aus der Erde) der Elcktrici-tät und Wärme analog, im gebundenen Zustande liegenden magne-tischen Kraft eben so viele Quellen magnetischer Erregungeröffnet werden können. (§. 162.) Beobachtungen über die Reaktiondes (farbigen) Sonnenlichtes auf den Magnetismus machten Mori-chini, GibS, Christic und die Lady Sommcrvillc. Daß derBlitz und der elektrische Funke magnetisch wirkt, ist §.21. und 58.gesagt worden. Eine vorzügliche Aufmerksamkeit nimmt aber alsmagnetisches Erreguugsmittel der galvanisch-elektrische Strom in An-spruch, durch dessen Wirkung, ohne daß der Magnetismus der Erdeoder der kleiner natürlicher Magnete dabei evncnrrirt, die stärkstenkünstlichen Magnete gebildet werden, so daß in dieser Hinsicht dieWirkungen der Entladungsschläge kräftiger elektrischer Batterien undselbst des Blitzes weit hinter ihm zurückbleiben. — Die Thatsachenüber die verschiedenen Beziehungen der genannten ätherischen Stoffezu dem Magnetismus haben sich im Verlaufe der neuesten Zeit unterden wissenschaftlichen Bestrebungen crpcrimcntirendcr Physiker so ge-häuft, daß man sür gut gehalten hat, sie als besondere Zweige derErperimentalphysik, unter den spccicllcn Benennungen des Elcktro-MagnctiSmuS und des Licht- oder Photo-MagnctiSmuS,für sich gesondert zu betrachten. Demgemäß soll unter diesen Auf-schriften hier in einzelnen Abschnitten (II. u. VI.) eine bündige Dar-stellung der Erscheinungen, durch welche jene Verhältnisse sich charak-tcrisiren, versucht werden. — Hieran reiht sich die im Jahre 1824,vier Jahre nach Ocrstcd'S Erforschung der magnetischen Kräfte desgalvanischen Schließungsdrahtcs, von Arago gemachte, und späterdurch des genialen Faraday rastlosen Eifer in Ergründung mag-netclcktrischcr Zustände, so fruchtbar gewordene Entdeckung der ausder Gegenwirkung einer rotirendcu Metallmassc und einer Magnet-nadel, und umgekehrt zwischen einer rotircnden Magnetnadel und ei-nem ruhenden Mctallstück hervorgehenden magnetischen (elektrischen)