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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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die Erdkugel im Kleinen darstellen selten, Tcrrcllcn, nnd werdenentweder aus pnlvcrisirten natürlichen Magneten gefertigt, oder auseiner Masse von Eisenfcilicht nnd Leinöl, die man an einem warmenOrte erhärten läßt, und dann durch Streichen magnctisirt.

Wenn die Pole eines natürlichen oder Hufeisen-Magnetes weitvon einander abstehen, wie gewöhnlich bei den armirten natürlichenMagneten, so zieht er mehr als im umgekehrten Falle, dagegen sinddergleichen Magnete nicht zum Magnetisircn mit dem Doppclstrichgeeignet. Besser schickt sich dazu ein sogenanntes magnetischesMagazin. Man legt dieses an, indem man 4 bis tl gute Mag-netstäbc mit den ungleichnamigen Polen neben einander legt, nnd diezwei mittelsten Stäbe durch einen dazwischen gelegten starken

nach diesem Ende hin nimmt das kl an dem vorder» Ende immermehr ab, und wird endlich, wenn man mit dem Magnete an eine ge-wisse Stelle kommt, völlig indifferent oder zu akl, wo es folglichsowohl den Nord-, als auch den Südpol einer Magnetnadel anzieht;das -h kl des andern Endes dagegen nimmt in gleichem Verhältnisse zu.So wie aber der Magnet der Mitte des Stabes näher tritt, wird die-ses -ch KI schwächer, und das vordere Ende fängt an, sich P magnetischzu zeigen, bis endlich, wenn der Magnet in der Mitte des Stabes steht,beide Enden desselben P kl in gleicher Stärke bekommen, in der Mitteselbst aber - KI entsteht, und folglich, wenn der Magnet hier abgehobenwird, man einen künstlichen Magnet erhält, der an beiden Enden Rord-pole und in der Mitte einen Südpol hat. Setzt man das Streichen vonder Mitte aus weiter fort, so mindert sich das P KI an dem noch nichtbestrichenen Ende immer mehr; wird endlich, wenn man mit dem Magnetean eine bestimmte Stelle rückt, wie vorher das Kl an dem andernEnde, magnetisch indifferent, und wandelt sich zuletzt, wenn der Magnetdas Ende des Stabes erreicht hat, in den entgegengesetzte» Magnetismus,in KI, um. Nach Hinwegnahme des Strcichmagncts hat man dahereinen Stabmagnet mit entgegengesetzten Polen an beiden Enden. Mannennt die beiden Punkte, bei deren Berührung mit dem Streichmagnctedie beiden Enden des Stabes magnetische Indifferenz zeigen und in dieentgegengesetzte Polarität überzugehen anfangen, die magnetischen In bis-se renzp unkte. Wan Swicdcn nennt diejenigen Stellen, von welchender Streichmagnet abgehoben werden muß, wenn das abgekehrte Endedes Stabes sein KI in größter Intensität zeigen soll, die Eulmina-tions punkte. Brugmann, Philosoph. Versuche über die magnetischeMaterie, aus dem Lateinischen. Lcipz. 1784.