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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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die Cemsteuktion derselben seit ihrer Erfindung abgeändert worden ist,im Wesentlichen immer anö einem nicht leitenden Körper (h. 4.), scyes eine Glasscheibe oder ein Glascylindcr, ein Stück Wollenzeng oderTastet besteht, der durch einen andern (das Reibung oder der Nei-der genannt, gewöhnlich ein Kissen von Leder, das mit einem in denApotheken vorräthigen Amalgam anS Zinn, Zink und Quecksilber be-strichen ist) mittelst schneller Drehung gerieben, und von demdie hierdurch in Bewegung gesetzte elektrische Flüssigkeit in einen aufGlaSsänlen isolirt stehenden (H. ,4.) Leiter (Conduktor), der gewöhn-lich ein überall wohl abgerundeter hohler Mctallcylinder ist, abgelei-tet und hier angesammelt wird. Bei der Umdrehung deö geriebenenKörpers sieht man leuchtende Strahlenbüschcl aus dem Conduktorgegen jenen strömen; kleine bewegliche Körper werden schon aus derFerne her von dem Conduktor angezogen, dann wieder von ihm ab-gestoßen und, nachdem sie einen Leiter, z. B. den Tisch, berührt ha-ben (h. 8.), auf's Neue von ihm angezogen. Tie Empfindung, alswürde das Gesicht mit einem Spinncnnetz überflogen, ist, wenn mansich dem Conduktor nähert, viel stärker und der Geruch nach Phosphordabei viel deutlicher, als bei einer geriebenen Glasröhre. Bei An-

Elcktricität mittelst einer langen feinen Drahtkcttc, dic ihn mit dem Cen-trum des Sterns verbindet, übergeleitet wird. - Bon Pcklc t sind aus-führliche Untersuchungen über den möglichst größten Effekt angestellt wor-den, der durch Reibung des Glases an Elektrisirmaschincn erreicht werdenkann. Als Resultat derselben hat sich in Bezug auf Cylindcr-Maschincnergeben: 1) Daß die Zeit des Reibens auf dic Elektricitäts-Errcgung kei-nen Einfluß ausübt, indem sehr bald das Maximum der Elcklricitäts-Menge in dem Glase erreicht wird, das sich dann bei fernerem Reibe»konstant bleibt. 2) Daß (bei trockener Lust) die elcktr. Erregung desGlases durch vermehrte Geschwindigkeit des Reibens, so wie durch stär-keren Druck des Rcibzcugs gegen das Glas und durch dic Dicke, sowohldes Reibzcugs als auch des Glases (insofern dieses nur einseitig, an derAußenfläche des Cylinderö, gerieben wird), nicht gesteigert wird. (BeiScheibcnmaschinen, wo das Glas auf beiden Seiten gerieben wird, ist be-kanntlich dic Wirksamkeit um so größer, je dünner das Glas ist). 3) Daßdie Elektricitäts-Errcgung von der Breite deö Neiders nicht, wohl abers von der Krümmung desselben a» der Gränzc seiner Berührung mit demGlascylindcr abhängig ist, indem das Glas um so stärker elektrisch wirdje weniger gekrümmt dic demselben zugekehrte Flache der reibenden Sub-stanz ist.