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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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Näherung eines abgerundeten Leiters, z. B. einer Metallkngcl odereines FingerknöchclS, lnichv ans dem Conduktor ein leuchtender (undschmerzhafter) Funke hervor, der durch die rasche Vereinigung der ausden beiden Leitern gegen einander fahrenden entgegengesetzten Elektri-eitäten entsteht (tz. 7."), dessen Länge und Stärke van der Schlag-weite der Maschine (H. 7.) abhängt und der bei grosicn Maschinenund bei günstiger Witterung gegen 20 und mehr Zoll lang seyn kann.Befestigt man ans dem Conduktor eine metallene Spitze, so strömt dieElcktrieität anS dieser unter einem knisternden Geräusch und in Ge-stalt eines blauröthlich leuchtenden FenerbüschelS anS, der ebenfallsdurch die Vereinigung der durch das Reiben frei gewordenen Elektri-eität deS CondnktorS mit der entgegengesetzten Elektr. (der umgeben-den Lust) entsteht und ans einem ihm entgegengehaltenen Körper-thcile die Empfindung cineS Anblasens, wie von einem leichten Winde,hervorbringt. Leitet man diesen elektrischen Strom ans die Zunge,so bekommt man einen säuerlichen Geschmack. Durch dieses AnS-^strömen der Elektricitat, das man ans das Mannigfaltigste zn phy-sikalischen Unterhaltungen, z. B. zur Bewegung kleiner Räder, be-nutzen kann und benutzt hat, wird der Conduktor allmählich seinerelektrischen Kraft beraubt. Dasselbe erfolgt auch, wenn man eineMetallspitzc dem Conduktor nähert, wobei sich aber an der Spitzekein Lichtbüschel, sondern ein leuchtender Stern zeigt (H. 10. 1).Tieselben Erscheinungen bieten sich mit einiger Abweichung an demNcibzenge der Maschine dar, wenn diescö (aus Glaö) isolirt steht(§- 4.)

§. 4.

Verbreitung und Mitthcilung der Elcktrieität. Leiter(Condnktorcn) und Nichtleiter (Isolatoren). Halbleiter.

Metalle, Wasser und andere Feuchtigkeit enthaltende Substanzen,z. B. der menschliche Körper und nasses Holz, lassen sich nicht (we-lsnigflcns nicht so bequem und ans eine so merkliche Art) durch Reibetin den elektrischen Zustand versetzen, als z. B. GlaS, Seide, Siegellack und die übrigen oben genannten Körper. Dagegen zeichnen fernsich vor diesen durch die Eigenthümlichkcit anS, daß sie, wenn m«sie mit durch Reiben oder sonst elektrisch gewordenen Körpern in Be-rührung oder diesen auch nur nahe bringt, die Elektricität sehr lcicl