Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
320
Einzelbild herunterladen
 

Z2c> L. Abschnitt.

unterbrochen wird. Dieß gewähret denerstaunenden Vortheil, daß sich die Untersu-chung der Gesetze des Lichts, ohne weiterRücksicht auf das Wesen desselben zu neh-men, auf Betrachtung gerader Linien d. i.auf Geometrie bringen laßt. Daher kömmtes denn, daß in der Lehre vom Licht soviel Mathematik vorkömmt.

Allein daraus, daß das Licht sich ingeraden Linien fortpflanzt, folgt reineswe-ges: daß wir e in en G e g cnstandnur dann wahrnehmen, wenn sichvon demselben, nach unsern Au-gen hin, eine gerade Linie zie-hen läßt, die nirgends von einemandernKörpcr unterbrochen wird.Hier hat sich Erxleben viel zu allgemein aus-gedrückt. Einmahl sollte es schon heisscn:voneinem andern undurchsichtigen Kör-per;" denn natürlich kann die Linie vondurchsichtigen Körpern unterbrochen sepn, od-zz'c das Sehen zu hindern. Dann aber sehe«