Vom Lichte. §. 2x7. Ziy
worinn dasselbe bestehe, und auf welcheArt es aus unser Gefichtsorgan wirke: dar-über ist man noch nicht einig. Wir werdenweiter unten die vorzüglichsten Hypothesendarüber naher beleuchten. Hier bemerkenwir blos, daß die Lust jenes Agens nichtseyn könne, weil wir ja auch Körper sehen,die sich in einem völlig luftleeren Raumebefinden.
Alle Physiker kommen auch darinn über-ein, daß das Licht, es möge übrigens wor-inn immer bestehen, ingera d e «Linie n>die man daher Lichtstrahlen nennt, aufunser Auge wirke. Man hat nähmlich dieErfahrung gemacht, daß, wenn das Lichtder Sonne durch eine kleine Äefsnnng inein verfinstertes Zimmer fällt', die Erleuch-tung der hintereinander liegenden Lusttheil-chcn, eine gerade Linie bildet. Auch weißman jaj, daß man erleuchtete Gegenständenicht wahrnehmen könne, wenn die geradeLinie zwischen ihnen und unsern Augen im-