Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
172
Einzelbild herunterladen
 

!?I Abschnitt.

ficht wandte er ein, daß die größte Feuch-tigkeit nothwendig durch Einsenken ins Was-ser müsse bestimmt werden, und daß mandie größte Trockenheit besser durch den Ge-brauch des Kalks erhalte.

Er erkohr daher das W aIl si sch b ei n,das er nach der Quere der Fasern schnei-det, zur hygroscopischen Substanz. Es ste-het zwar in der Subtilität dem Saussüre-schen Menschenhaare nach, allein er arbeite-te eS doch so fein, daß ein Streif von ei-nem Fuß in der Lange nur L Gran wog,und doch ! Unze trug, ehe es brach ; unddabey hat es den grossen Vorzug, daß einsolcher Streif von 8 Zoll Länge, zwischenden Punkten der größten Trockenheit undFeuchtigkeit einen Unterschied von einemganzen Zoll gibt. Dieß Wallfischbcinhy-gromeler hat ungefähr folgende Einrich-tung. Der Fischbeinstreifen ^ L (Fig. 20.)ist am obern Ende ^ in eine Art von Zan-ge E aus breit geschlagenem und gekrümm»