Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
54
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54 7- Abschnitt.

ohne Hähne und Ventile, wie sie ihr Er-finder Johann Cuthberson, ein ge-schickter englischer Mechaniker zu Amsterdam» nennt, sucht durch Stöpseln / den ge-wünschten Endzweck einer Luftpumpe zu er-reichen. Prof. Succvv zu Heidelberg hatdavon eine gute Beschreibung geliefert.

In den neuern Zeiten wollte man stchstatt des Emboli, des Quecksilbers be-dienen. Baader, ein Arzt zu München,hat dieß zuerst angegeben. Es mirdsbig.9.)bey offnem Hahn a (der, wie bey der Sen-guerdschcn Luftpumpe doppelt durchbohrt ist)und verschlossenem Hahn b, in den Trichterso lange Quecksilber gegossen , bis sichnach hydrostatischen Grundsahen, die beydenRöhren und das Gesäß L damit füllt. Nunwird der Hahn n-geschlossen, der Hahn bgeöffnet; das Quecksilber in dem Gefäße 3und in der an demselben befindlichen zsZoll lange» Röhre stießt zur Oessnung bso lange heraus, bis es bis ck gefallen ist.