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Hiebey Bedarf es weiter keine Yorsichtsmafsre-geln als Bios die welche wir oben hatten, umörtliche Erwärmung zu vermeiden. (pag. 22.)Man mufs nemlich das Barometer weder nahe andie Hängebank des Schachtes, noch nahe an dasMundloch des Stollens hängen, weil hier durchdas Ausströmen der Luft aus dem Berge, diefreie Luft einen anderen Wärmegrad haben kann,als sie ein paar hundert Fufs davon hat. —Manuntersucht dieses mit dem Wärmemesser , undhängt denn das Barometer dahin, wo man sicherist, das man die wahre Wärme der freien Lufterhällt. Den Ort des Barometers bezieht man dannauf Sohle und Hängebank mit Hülfe eines klei-nen Nivellements mit der Setzwaage.
Mifst man aber mit den Barometern in der Er-de , so mufs man zuerst sorgen, dafs man die wah-re Temperatur an den beyden Enden der Luft-säule erhält, die man abwiegen will. Soll z. B-die Sohle des Stollens im Berge und die Hänge-bank des Schachtes gegeneinander bestimmt wer-den, so mufs ein Wärmemesser bey jener u:.dder andere bey dieser hängen, und zwar 10 oder20 Fufs unter Tage. Wollte man den Wärme-messer in die Hütte hängen, welche gewöhnlichüber dem Schachte der Erzföderung wegen er-baut ist, so würde man einen Wärmegrad erhal-ten, der von dem welcher 10 oder 20 Fufs unterTage ist, sehr abweicht. Dieses würde zu einerunrichtigen Messung führen, weil die Rechnung