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Beschreibung eines einfachen Reisebarometers : nebst eine Anleitung zur leichten Berechnung der Berghöhen
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Stand des Queksilbers im Durchschnitt von meh-reren Jahren zu 27,313 Zoll beobachtet hat, somufs er hiezu wegen der Haarröhrchen-Kraft noch0,063 Zoll addiren, wenn seine Barometerröhre2 , 8 t Linien weit ist; und denn erst hat er diewahre mittlere Barometerhöhe.

Bey unsern Gefäfsbarometern bedarf es aberdieser Correktion nicht, da ihr Nullpunkt nacheinem Heberbarometer abgeglichen ist.

Auch braucht man überhaupt diese Correktionan keinem Gefäfsbarometer anzubringen, wennman mit ihm die Höhe eines Berges mifst. Dennwenn es unten wegen der Harröhrchenkraft ei-ne halbe Linie zu niedrig steht, so thut es die-ses oben ebenfalls, und beydes hebt sich gegeneinan-der. Nur dann mufs man darauf Rücksicht neh-men, wenn man verschiedene Gefäfsharometermiteinander vergleicht, deren Röhren eine ver-schiedene Weite haben; oder wenn man mit ei-nem Gefäfsbarometer den mittlern Stand dessel-ben bestimmen will, um hieraus die Höhe des-selben über der See herzuleiten.

Endlich mufs ich noch bemerken, dafs beymGefäfsbarometer das Gefäfs eben so wohl ein Zy-linder seyn mufs, wie di«; Röhre. Ist es eineKugel, so steht es höher oder tiefer, als es ste-hen sollte, je nachdem das Queks. über oder un-ter dem gröfsten Kreise der Kugel steht. Dennder Stand des Queksilbers im Gefäfs hängt davonab, welcher Winkel die Seitenwände miteinan-