bey einem gleichen Drucke auch gleich hoch,stehen.
Dann mifst man den innern Durchmesser derRöhre und des Gefäfses, und berechnet wie vieldas Queksilber im Gefätte steigt wenn es in derRöhre l Linie fällt. Bey dem welches ich inHamburg auf dem Michaelis Thum gebrauchte,hatte die Röhre 3 Linien, und das Gefäfs 22Linien Durchmesser. Sie verhielten sich also inder Fläche zu einander, wie 9 zu 484 oder wie1 zu 54. Wenn demnach das Queksilber in derRöhre 54 Linien fiel, so stieg es 1 Linie im Ge-fäfs , und es stand daher nur 53 Linien niedri-ger wie vorher.
Noch eine zweite Berichtigung betritt den Null-punkt. AVenn das Barometer auf 28 Zoll steht,so mutt die Oberfläche des Queksilbers in derMitte der Röhre genau 28 Zoll von der Oberflä-che des Queksilbers im Gefätte entfernt seyn. —Allein in engen Röhren steht das Queksilber we-gen der Harröhrchen - Kraft immer niedriger alses thun würde, wenn diese nicht da wäre. Mankann sich hievon leicht durch einen Versuch über-zeugen. Man halte eine enge Barometerröhredie an beyden Seiten offen ist, senkrecht in ei-ne Schaale mit Queksilber, so wird man sehen,dafs dasj Queksilber in der Röhre niedriger stehtals in der Schaale. Man mutt also zu jeder ge-messenen Queksilberhöhe noch so viel addiren,als folgende Tafel angibt.