er 63 Fufs steigen mufste um das Queksilber eineLinie fallen zu machen. Hieraus folgte, dafs dieLuft 89?2mal leichter sey, als das Queksilber.Hiebey irrte er sich ungefähr um 15 p. C.Wahrscheinlich lag die Ursache darin, dafs dasBarometer nicht Luftleer und die Eintheilung des-selben nicht fein war. Er konnte hiebey leichtum 1 oder a Zehntel einer Linie irren.
Mariottc der das Ungewisse fühlen mogte,welches in seinen Messungen liege, setzte selbernicht viel Werth drauf, und führte die ganzeRechnung nur beyläufig. Daher nahm er statt6g Fufs nur 60 Fufs an, wodurch der Fehlernoch vermehrt wurde. Eben so nahm er an,die dritte Colonne (§. 5. Absch. I.) sey eine arith-metische Reihe erster Ordnung mit gleichen Dif-ferenzen,
Diese unrichtige Tabelle von Mariotte istSchuld daran, dafs die Schichtmethode während150 Jahren, bey den Naturforschern in einemüblen Rufe stand, obschon die Grundsätze aufdenen sie beruht, an Einfachheit und Genauig-keit, von keiner der spätem Methoden übertrof-fen worden.
Die Schrift in der er diese Tabelle mittlieilt,ist vom Jahr 1676.