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Beschreibung eines einfachen Reisebarometers : nebst eine Anleitung zur leichten Berechnung der Berghöhen
Entstehung
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meter hat den Vorzug, dafs es sich selber be-richtigt, und keines Normalbarometers weiterbedarf. Das Gefäfsbarometer hingegen hat den,dafs es bequemer im Gebrauch ist, weil nichtso leicht Feuchtigkeit in die Röhre kömmt.

Wenn man die Barometer bey Bergreisenviel gebraucht, so ist nicht zu vermeiden, dafssie nicht zu Zeiten feucht werden, und dafs sichauch von dieser Feuchtigkeit an die innere Flä-che des kurzen Schenkels setze. Nun troknetman zwar diesen vorher jedesmal mit dem Sei-denstöpsel aus, ehe man das Queksilber spielenläfst. Aber wenn nur ein wenig Feuchtigkeitdrin bleibt, so hängt diese sich nachher ansQueksilber und kommt dann mit diesem in denlangen Schenkel. Aus diesem läfst sie sich dannnicht anders herausbringen, als durch auskochen.Ich hatte mein Heberbarometer noch nicht langegebraucht, da war ich schon in dem Falle, dafsich es in der Krümmung auskochen mufste, umdie Feuchtigkeit herauszubringen, die sich ansQueksilber gehangen hatte , und an die sich nunwieder Luft hieng. Man mufs das Barometernie aus der Kälte in ein geheitztes Zimmer brin-gen, weil sich dann die Dünste gleich aufskalte Glas niederschlugen. Oder man mufs es,wenn man es hereiubringt , gleich am Ofenganz durchwärmen lassen, damit die Feuchtig-keit wieder davon gehe,