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Beschreibung eines einfachen Reisebarometers : nebst eine Anleitung zur leichten Berechnung der Berghöhen
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Wärmemesser in den Schatten zu hängen, somufs man heyde Wärmemesser gebrauchen. Dereine bleibt beym Barometer im Gehäuse, undder andere wird in den Schatten gehangen, daes leicht ist, überall so viel Schatten zu finden,als ein Wärmemesser bedarf. Durch die Son-nenstralen wird das Queksilber im Barometerund im zugehörenden Wärmemesser gewöhnlichum 2 oder 5 Grade mehr erhitzt, als der ande-re, welcher im Schatten die wahre Wärme derLuft zeigt. Man mufs beyde Wärmegrade ken-nen. Welcher Gebrauch hievon bey der Rech-nung gemacht wird, soll nachher gezeigt wer-den.

Das Ablesen des Barometers geschieht mitHülfe eines kleinen Vergröfserungsglases, wel-ches Fig. 5 abgebildet ist. Man hält hiebey dasAuge dem Striche, wo abgelesen wird, gradegegenüber. Man liest an der Linie ab, wodas Queksilber am Glase anliegt.

Hat man abgelesen, so schreibt man die Beo-bachtung auf folgende Weise in sein Tagebuch.

Löwenberg den 13. Octbr . 1809. Morg. 9 Uhr .

Der Wind Ost. Der Himmel heiter.

Barometer. Wärmemesser.

Kurzer

Schenkel

Langer

Schenkel

Ganze

Lange.

Am

Baromet.

Im

Schatten.

2 ; 7°9

24,144

26 ; 855 z -

+ 2,1 G.

+ 2G.