Wenn man am Orte der Beobachtung angekom-men ist, so sucht man eine schickliche Stelle zumAufhängen der Instrumente, d. h.: eine solche, wosie vor dem Winde und der Sonne, so viel wie mög-lich, geschützt sind. — Man läfst dann die Sper-rung des Barometers vorsichtig los, und hängtes senkrecht. Man kann dieses mit Hülfe einesBleyloths von ein paar Fufs, welches man inder Tasche bey sich trägt. — Wenn das Barome-ter 1 Zoll überhängt, so ändert dieses den Standdes Queksilbers ungefehr um -j-J-g. Zoll. Indesist es sehr leicht, das Barometer bis auf Zollsenkrecht zu hängen, auch selbst dann, wennes, wie es auf Bergen sehr häufig der Fall ist,windig ist.
Da das Barometer eine Wage ist, auf derder Druck einer Luftsäule gegen den Druckeiner Queksilbersäule abgewogen wird, so mufsman, weil beyde Säule von der Wärme ausge-dehnt werden, die Wärme von beyden bestim-men. Ist der Himmel gleichförmig belegt, sohat dieses weiter keine Schwierigkeiten. Manläfst die Instrumente ungefehr eine Viertelstun-de hangen, so, dafs sie die Temperatur derLuft annehmen, und liest dann den Stand desBarometers und des Wärmemessers ein paarmalab, und bemerkt ihn in seinem Tagebuche.
Wenn aber die Sonne sheint und die Um-stände erlauben es nicht, das Barometer und den