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Zweites Jahresgedächtniß des 20. Novembers 1837
Entstehung
Seite
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und Flaschenzüge zugegeben, entstand die moderne Monarchiewie Richelieu und Ludwig der XIV. sie conzipirt und vollzogenhat, und wie sie von da aus alle andern Staaten Europas nachihrem Bilde und Gleichniß umgestaltet. Aber das unten aufder Erde, das eigentlich Erdhafte, die Masse, erkannte bald,daß jene improvisirte Unterlage nur auf einem Aberglauben, derNachwirkung des frühern, ruhe; und daß, da ihr allein dieMacht, und die Kraft und die Herrlichkeit gegeben sei,auch ihr die Herrschast gebühre. Im Gefolge dieses Bewußtseynsbegannen nun auch hier die Kämpfe, und der Schwerpunkt derGesellschaft, der zuvor in der breiten Basis geruht, hob im Ge-folge derselben aufsteigend sich mehr und mehr; bis er endlich sohoch gestiegen, daß die Societät umkippte, und das Unterstenun zu oberst zu stehen kam. Es wurde Revolution im Lande,erst da, dann dort, dann in Frankreich, dann nahe überall;und diese Revolution bildete, nach vielen Schwingungen zumAbsolutism der Einheit hinauf, und wieder zu dem der Mehr-heit hinunter, den Uebcrgang zur dritten politischen Form,der'Herrschaft der Minorität, die jetzt die rückläufige Bewegungder Geister in der sogenannten Konstitutionalität, durch diegethcilte Herrschast einer Minderzahl als Surrogat der Ganz-heit, nothdürftig hemmt und beschränkt. Dynastienwechselhaben begreiflich jedesmal, und nahe überall diesem Wechselder Formen sich beigesellt.

So hat die panthcistische Auffassung der Societät, derkirchlichen zuerst, und dann der bürgerlichen, nach der ei-nen Seite den kirchlichen, nach der andern den politischen