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Zweites Jahresgedächtniß des 20. Novembers 1837
Entstehung
Seite
75
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zusehen. Die Bewohner der größeren Städte aber sind, ebenso wie die des gebildeten Rhcinlandes, vom Geiste des neun-zehnten Jahrhunderts allzusehr durchdrungen, um noch einemFanatism Gehör zu schenken, der dem sechzehnten und siebcn-zehntcn Jahrhundert anzugehören scheint.«

Nichtsdestoweniger wird wider Hoffen und Erwarten voneben diesen Bauern der Zehnten an den dortigen Clerus mitstrengerer Gewissenhaftigkeit als je abgeliefert. Denn das ka-tholische Wölk dort und überall hört all dem Hin - und Hcrüberre-dcn schweigend zu, und bleibt unwandelbar bei seinem Sinne,und wird immerdar darauf beharren, bis seiner Kirche ihrgutes Recht geworden.

So hat die berufene Intelligenz im Laufe dieser beidenJahre sich gehalten, und solcher und viel ähnlicher Mittel hatsie zur Lösung ihrer Aufgabe sich gebraucht. Es steht nunerstlich fest: alle diese Mittel sind leere und nichtige Täuschun-gen gewesen, und gehören einer Ordnung der Dinge an, dienie und nirgendwo als in der dürren Abgezogenheit gewisserGeister existirt. Sie haben ein kleines Feuer vorgefunden,und haben es zu einem größeren, und dies allmählich zu einemgrößten angefacht. Sie haben die, welche ihrer sich gebraucht, beieiner kleineren Verlegenheit betroffen, und diese von Stufe zuStufe steigernd, endlich sie in die jetzige Trübsal und gänzlicheRathlosigkeit hineingestoßen. Mit ihnen sind wir in den Irr-gänger: des Labyrinthes, in das wir hineingcrathcn, blind undbesinnungslos, ohne leitenden Faden, immer weiter fortge-gangen; und selbst das Gebrülle des Minotaurus, das demnahenden Opfer höhnisch sein Protcctorat verkündet, mag unsnicht irren auf seinen Wegen, noch auch die drohenden Schick-sale zur Seite wenden.