den halten, und die Unfern gewinnen dabei Gelegenheit, denLeuten die dummen Grillen auszureden. Die Presse wirdfrei gegeben, Allen, die da meinen die Meinung, die dieSchleußenmcistcr meinen; die Andern können doch wohl eigent-lich nicht zugelassen werden, wie mochte das mit den monat-lichen Berichten bestehen! Die Wässer laufen eine zeitlanghin; vcrdrüßliches Gerede immer von Religion und Kircheund katholischen Einrichtungen, man kanns nicht wohl hem-men, aber es ist unangenehm: fortan sei das Blatt in derMark euer Canon! Das Volk ficht der Gaukelei ernsthaftzu, und bleibt bei seinem Sinne.
Die Freimaurer in Tillss haben mit den Missionen kurzenProzeß gemacht, ihr Ickvio noir hat Wunder gethan; hörtdie munteren Charrivaris, die sie dem Erzbischof von Lüttichbringen! Laßt auch uns die Männer des reinen Lichts zuHülfe rufen! Die Männer des reinen Lichts kommen mit derSchürze und der Mauerkelle herangezogen, und setzen sich zuWerke, da wo die Gilde Napoleons wegen des Abzuges esunvollbracht gelassen. Aber sie haben noch immer nicht diealte Unart, die Creme vor der Suppe zu verspeisen, abgelegt;was in der Nacht gemauert wird, stürzt überdcm jedesmalam Tage wieder ein; so will all ihr Gemäuer nichts bedeu-ten; das Volk schaut dem leeren, müßigen Spiele zu, undbcharrt hartnäckig auf seinem Sinne.
»So gegründete Ursache man haben mochte, zu hoffen,daß die Reise Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Wilhelm we-sentlich dazu beitragen werde, die Gcmüther in den Rhcin-landen über die obschwebenden religiösen Streitfragen voll-kommen zu beruhigen, so ist doch dieses so wünschenswcrtheResultat nicht erlangt worden. Der Prinz hat mit der freund-