Gewiß der Sohn Gottes, von seinem ewigen Vater in dieWelt gesendet, um ein neues Volk zu bilden, übte seine Sen-dung aus, und gründete die Religion ohne irgend eine Abhängigkeit von der weltlichen Autorität. Die Maxime derUntcrthanstreue und des Gehorsams gegen die weltliche Machtin bürgerlichen Dingen ist darum weit entfernt, Ungehorsamund Empörung gegen die Macht der Kirche in religiösen Din-gen zu autorisircn. Man muß den Menschen, vor Allem aberGott gehorchen, und man gehorcht Gott wirklich, wenn mandie Gesetze der Kirche erfüllt, die in Neligionssachen aus-schließlich ihre Autorität und Sendung von Gott empfangen.
Die Intelligenz schweigt, geht aber unbekümmert auf ih-rem Wege fort.
Die Einfalt thut ihr drittes Wort. Nunc guillom s->-^,lcnUa clsmttat, er xruclentia clur vocem suam. t) vir! sllvos clamlto, er vox mea all lllios dominum, lutoUIgnc zigr-vuli asruliam, er insipientes animallverrite. äuclicium Harrisuuelire tili!, er sie kacire ut salvi siris. Oeus enim donorsvit^»arrem in liliis, er suclieiuin matris exguirens, iirmsvil inlilios. ()ui justilicsr im^lum, er gui conclemnal justum, abo-minsbilis est uteigue axucl Ovum.
Die Intelligenz schweigt, geht aber unbekümmert fort aufihren Wegen.
Die Intelligenz hat ans dem Grund der Thesen einenglänzenden Sieg davon getragen, die Einfalt aber hat ihreSache schlecht gemacht; also des Streites Stand zur Stunde.
Hat Sophia, die hoffärtige Maid, deren Haupt unter denSternschnuppen geht, der blöden Einfältigen, die zu den Füßendes Herrn sich gesetzt, so wohlfeilen Kaufes geistigen Siegabgewonnen; dann ist es ihr sonder Zweifel ein leichtes Spiel