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Emanuel Swedenborg, der nordische Seher
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auftauchen; ebenso hat er in den von ihm herausgege-benen „Reden auö dem Wort" bis jezt vermieden, dasEigenthümliche der Lehre der Neuen Kirche zu berüh-ren. Dagegen fehlt diesen Reden sowohl als seinenöffentlichen Vorträgen daö cigcnthümlich christlicheElement. Soviel bei ihm immer von Liebe die Redeist, so wenig von. Liebe zu Christo, überhaupt von kei-nem Hinweisen ans Christum als den Erlöser, den ei-nigen Mittler zwischen Gott und den Menschen undauf den Glanben an ihn, als den einigen Weg zurSeligkeit. In der von L. Hofaker herausgegebenenSchrist „Er bei unö, durch Aennchen Lineweg von St.Gallen. Tübingen Zu Guttcnbcrg 1839 —<49, welchean sich einen sehr edlen Zwek hat, ncmlich den SegendeS Gebets und deö Vertrauens auf Gott zu rühmen,aber in entschieden Swedenborgischcm Sinne geschriebenist, spielt ein Gustav eine bedeutende Rolle, und dastdieser kein anderer als Herr Werner ist, darüber istnur Eine Stimme. Wenn nur also über seine wirklichcn Ansichten je noch im Dunkeln wären, so müßtenwir durch diese Zusammenstellung vollkomme» aufgeklärtseyn, wessen wir uns zu Herrn Werner zu versehenhaben.

Schließlich haben nur unö noch mit der Frage nachder Berechtigung WcrncrS, in nnscrin Lande herumVersammlungen halten zu dürfen, zu beschäftigen. MitRecht fühlen sich viele würdige Geistliche unserS Va-terlandes, die das Bewußtsein in sich tragen, daß siecS ihren Gemeinden nicht an der Nahrung vom läu-tern Evangelium fehlen lassen, dadurch gekränkt, wennein junger Mann daher kommt, die ihnen anvertraute