meiner Haut umgeben werden." Vcrgl. dann 12, 2.Am allerdcutlichsten spricht sich aber Paulus 1 Kor. 15hiefür anö: „daS du säest, wird nicht lebendig, essterbe denn" V. 36. Die Samenkörner müssen verwesen,das Acnßere an ihnen muß absterben, damit die in ihnenliegende Kraft, der in ihnen verschlossene Keim, zu ei-nem neuen Gewächs sich entwickle. Ebenso muß zwarunser Leib in der Erde verwesen, soweit er sichtbar ist.Aber eine verborgene Kraft bleibt auch in seinem Stau-be, ein unsichtbarer edler Grundstoff, welcher gebundenist an den Staub, und um dessen willen, damit er ent-bunden werde, der Staub einst verklärt wird. Wenndieß geschieht, werden die Todten auferstehen. Solange aber jener geistige Grundstoff ihres Leibes, derzu ihrem Wesen gehört, an den Staub gebunden, oderso lange dieser Staub Staub ist, sind auch sie selbstnoch im Hades gebunden an die Erde. Vor allemmüssen sie nun freilich in ihren Seelen durch den Glan-ben an Jcsum befreit werden von den Banden derErde und dcS Todes. Wenn nun dieß geschehen ist,werven sie schon zu seiner Zeit von Jesu in den Standgcsezt werden, ihren vormaligen Leib, dessen Grundstoffdurch die Verklärung der irdischen Bestandthcile, andenen er noch haftet, frei wird, anzuziehen und sofortanö dem Grab hervorzugehen und auferwcckt zu wer-den an dem Tag Jesu Christi.*)
Also dieser Leib wird auferstehen, aber in einemverklärten Zustand. „Er wird auferstehen unverweslichin Herrlichkeit in Kraft"1 Cor. 15, 42. 43. „Er wird
°) Oslander Erklärung des l Kcr, Briefs zn d. St.