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keine Tugenden, mit denen man den Himmel erkaufenwill, sondern es sind Werke, hervorgegangen anö derDemuth, welche auch jetzt noch spricht: Gott scy mirSünder gnädig!
Voll der Auferstehung.
Nach der Lehre Swedenborgs vergeht der in'sGrab gesenkte Leib, um nicht wieder aufzustehen. Dagegensteht der Mensch sogleich nach dem Tode in einemgeistigen Leibe ans. Ein geistiger Leib aber ist „diegeistige Form deS Menschen, welche fortdauert nachdem Tode des natürlichen Leibes."*)
Auch diese Lehre müssen wir als durchaus schrist-widrig bezeichnen. Vielmehr wird unser früherer Leibauserstehen, nur aber in einem verklärten Zustand, ange-messen dem höhern Leben, für welches er erweckt wird.So stand Christus als der Erstling unter denen, dieda schliefen, mit seinem früheren **) Leibe auf, dennwie hätte er sonst den Thomas die Finger in seineNägelmalc und die Hand in seine Seite legen lassenkönnen.
Diesi ist schon die Ansicht des Alten Testaments.Hiob (19, 25) spricht:,, er wird mich hernach auS derErde aufcrwecken, und werde darnach mit dieser
Katechismus S, 2l,
") Doch war sein Leib in einem VerklärungSprozcß begriffen,worauf die Worte: „rühre mich nicht an" Joh. L0, t7deuten.