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verstanden werden, denn unter den protestantischenTheologen war über diese so ganz klaren Stellen nieein Zweifel, ob wirklich darin die Rechtfertigung durchden Glanben, welche daS Fundament unserer Kircheist, gelehrt werde. Also zu Herrn Swedenborg mögensie künftig in die Schule gehen und anS seiner ent-hüllten Offenbarung Nro. 417 lernen, wie man Rom.3, 23 erklären müsse, alle die berühmten Erklärer dcSRömerbriefs, Tholuk, Nnckcrt, Benccke, Reiche, Köllner,OlShauscn, Fritzsche, De Wette. Der Leser wird mirgerne die Mühe ersparen, aus der vor mir liegen-den enthüllten Offenbarung die vcrzwungene, breiteund weitschweifige Erklärung Swedenborgs von Röm.3. u. Gal. 2 abzuschreiben, eö genüge zu sagen, daßSwedenborg darthnn will, unter den Werken seycn dieWerke deö mosaischen Gesetzes verstanden, daS nur dieJuden angehe.
Und was bietet uns denn Swedenborg als Ersazfür unsere Rcchtfcrtigungslchre? Nichts anders, alsden baarenRationalismus. „Ich glaube, daß ich, wennich gut bin, in den Himmel kommen und ein Engelwerden und selig seyn werde in Ewigkeit."') Alsowenn ich gut bin, komme ich in Himmel! — Wie rei-men sich hiezu die Worte der Schrift: Niemand ist gut-denn der einige Gott. Marc. IN, 18. Ich weiß, daßin mir, daS ist in meinem Fleische, wohnet nichts Gu-tes. Römer 7, 8. Da ist Keiner, der Gutes thuc,auch nicht einer. Psalm 14, 3. Prcd. 7, 21. Röm.3, 12. Das Gute, daS ich will, das thuc ich uicht,
- ") KatechlSmuS S. 4.