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denselben'): „die Stelle Rom. 3, 23 sey ganz falschverstanden, und so die Lehre von der Rechtfertigungdurch den Glauben allein, welche gegenwärtig dieTheologie der protestanischen Kirche ausmache, auf ei-nen ganz falschen Grund gebaut worden." In seinerAntwort auf die Bedenken deö Domprobsts v. Ekcboingicbt er selbst zu, daß er die fusllllesüononr ex solailäo geschmäht habe.") Und in einem Schreiben anden Erzbischoff Meuandcr'""*) erklärt er: „daß derMensch gerechtfertigt werde durch den Glauben allein,
— ist schlechthin falsch. In einem solchen Glauben istnichts von Wahrheit, noch von Gutem und folglichnichts von der Kirche, noch von der Religion."
Halten wir ihm die klaren Stellen entgegen: Rom.3, 23 „so halten wir es nun, daß der Mensch gerechtwerde, ohne dcS Gesetzes Werke, allein durch den Glau-ben" und Gal. 2, 16 „doch weil wir wissen, daß derMensch durch dcS Gesczeö Werke nicht gerecht wird,sondern durch den Glauben an Jesum Christum: soglauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wirgerecht werden durch den Glauben an Christum undnicht durch dcS GcsczcS Werke; denn durch des Gcse-zcö Werke wird kein Fleisch gerecht," halten wir ihmdaS entgegen, so verweist er uns auf seine enthüllteOffenbarung Nro. )17>, wo er klar nachgewiesen habe,daß diese Stellen falsch verstanden worden seyen, und
— dürfen wir hinzusetzen — bis auf diesen Tag falsch
Ebcndas, S, 25Z.") Bei Tafel S. Zw.—) Ebendas, S, ZZ7.