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Ehe wir auf diesen Punct zu sprechen kommen,möge die einfache Bemerkung Nicolaus Collins genü-gen: „ich muß indessen bemerken, daß nur Wenige ihmdiese Hochachtung zollten, um seiner Gemeinschaft mitden Engeln willen. Einige betrachteten seine theolo-gischen Theoricen vielmehr als Schwächen. Deroben erwähnte Autor"), so aufrichtig er in seinemLob ist, beklagt nichts desto weniger den auffallendenContrast zwischen der Algebra, die Swedenborg schrieb,und den Visionen des Neuen Jerusalems, die er spä-ter bekannt machte.""")
Swedenborgs Charakter wird allgemein als sehrachtungswcrth geschildert. Graf Höpkcn sagt vonihm: „ich erinnere mich nicht, jemals einen Mann vonmehr gleichförmig tugendhaftem Charakter gekannt zuhaben als Swedenborg, der immer zufrieden, niemalsgrämlich oder mürrisch war, obgleich*"") seine Seelesein ganzes Leben hindurch sich mit erhabenen Gedan-ken und Speculationen beschäftigt hatte. Er war einwahrer Philosoph und lebte als ein solcher; er arbei-tete fleißig, und lebte mäßig ohne Geiz." "*"") lindsein Lobredncr San dcl rühmt: er war ein aufrichtigerMenschenfreund, und beim Erforschen der GcmüthsartAnderer gicng er immer zuerst darauf ans, wo ermöchte diese Tugend entdecken, als ein sicheres Kenn-
Collin meint dcnVcrfasser der oben erwähnten Disserta-tion über die Königliche Societät der Wissenschaften zuUpsala.
") S. Tafel S. tS8.
Sonderbares ,,obgleich"! Als ob die Beschäftigung miterhabenen Gedanken denMenscbcn mürrisch machen müßte!S. Tafel S. S3.