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Er erhielt eine Menge Besuche von Personen allerStande, wollte jedoch niemals welche allein annehmen,besonders von Personen des andern Geschlechts, son-dern verlangte, daß immer einer seiner Domestiken da-bei gegenwärtig war, und daß die Landessprache ge-redet würde. „Denn, sagte er, ich will Zeugen mei-ner Rede und meines Benehmens haben, um der üblenNachrede und Verlaumdung allen Borwand zu be-nehmen." *)
Bei der Königlichen Familie stand Swedenborg in- Gunst, wie er selbst versichert: „der König und dieKönigiii*') und die 3 Prinzen, ihre Söhne, sind mirsehr günstig; ich bin auch einmal vom König und derKönigin zur Tafel geladen worden, und habe mitihnen gespeist, welche Ehre sonst mir den Großen zuThcil wird; desgleichen auch nachher einmal mit demErbprinzen. Uebcrdieß kann ich sagen, daß in meinemVaterland alle Vischöffe, deren cS zehn sind, und auchdie Neichsräthe, deren es sechzehn sind, sowie die üb-rigen Großen mich lieben und aus Liebe ehren, undich mit ihnen in vertrautem Umgang als Freund mitden Freunden lebe, nndzwar dießdarum, weil siewisscn,daß ich in Gemeinschaft mit den Engeln stehe."—*")
lichcr Gelehrsamkeit war, so sah man doch in seinem Stu-dirzimmcr keine andere Bücher, als die hebräische undgriechische Bibel, nebst seinen eigenen Registern über seineWerke, welche ihm, wenn er sich auf verschiedene Stellenznrückbczog, die Mühe ersparte, Alles wieder durchzugehen,was er zuvor geschrieben hatte."
S. Tafel S. 83.
Luise Ulrike, Schwester Fricderichs des Großen.
S. Tafel S. t9t.
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